Marmortreppen stehen für zeitlose Eleganz und können sowohl im Außen- als auch im Innenbereich verwendet werden. Egal, ob es sich um Blocktreppen, freitragende Marmorstufen oder eingelassene Marmorstufen handelt, der einzigartige Naturstein wird für das richtige Ambiente sorgen. Aufgrund der vielen Marmorvorkommen ist Marmor in verschiedensten Musterungen und Farbgebungen zu erhalten, die Farbskala reicht hierbei vom strahlenden Weiß des italienischen Carrara-Marmors bis hin zu schwarzem Stein.

 

Marmor

Hier haben wie einige Marmorsorten für Sie zur Ansicht vorbereitet.
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astir


azul_marinho


balzac


bardiglio_imperiale


bianco_carrara_c


bianco_carrara_cd


bianco_perlino_antik


bianco_sivec


black_gold


botticino_antik


breccia_di_versailles


bv_light


covelano_oro


estremoz_01


estremoz_02


estremoz_03


fior_di_paonazzo


fossil_etrusco


giallo_noce


giallo_sf_real


grigio_carnico


hadrian


imperial_white


marron_emperador


mocca_creme_fine_grain


napoleon_grand_melange


nero_kavala


nero_marquina


nero_tunisia


ombra_di_caravaggio


palissandro_bluette


palissandro_classico


pietra_castello


pietra_grigio


portoro_extra


rosa_bellissimo


rosa_perlino_antik


rosso_asiago_antik


rosso_bilbao


rosso_francia


rosso_lepanto


rosso_levanto


rosso_verona


royal_beige


ruskita_01


ruskita_02


ruskita_03


ruskita_04


saint_laurent


salome


sarrancolin


statuario_venato


thassos


thassos_extra


trigaches_vergado


velvet_green


verde_forest


versailles

 

Marmor

Bei Marmor handelt es sich um ein Carbonatgestein, das durch die metamorphe Umwandlung von Kalksteinen, Dolomiten und anderen carbonatreichen Gesteinssorten entsteht. Diese erfolgt unter hohem Druck und meist tektonischer Versenkung, findet also im Inneren der Erde statt. Aufgrund des hohen Drucks und bedingt durch extreme Temperaturen kristallisierten Kalkablagerungen und Kalkgesteine aus. Durch diesen Prozess entstand echter, kristalliner Marmor. Marmore unterscheiden sich in der Größe der enthaltenen Calzit-Kristalle, in der Regel sind sie mittel- bis großkristallin, es gibt jedoch auch extrem feinkristallinen Marmor.

 

Durch das kristalline Gefüge ist der Porenraum des Marmors sehr gering, was im Allgemeinen zu einer hohen Frostbeständigkeit und Wetterfestigkeit führt, jedoch nicht verallgemeinernd auf alle Sorten des vielfältig vorkommenden und abbaubaren Marmors zutrifft.

 

Typische Kennzeichen, an denen man festmachen kann, ob man Marmor vor sich hat, sind zum einen das charakteristische Glitzern der Kalkspatkristalle in der Spaltfläche, was vom Lichteinfall abhängt. Zum anderen ist der Marmor ein Naturstein, der im Gegensatz zu Jura oder anderen Natursteinsorten durch das komplette Fehlen von Fossilien auffällt.

 

Marmor blickt nicht nur auf eine lange Entstehungsgeschichte zurück, er wird auch seit Jahrtausenden mühevoll der Erde abgerungen. Die Geschichte des Marmorabbaus reicht zurück bis ins Griechenland des 7. Jahrhunderts vor Christus, in Italien wird seit dem 2. Jahrhundert vor Christus Marmor abgebaut.
Dabei waren die Arten des Abbaus so vielfältig wie die Vorkommen des Marmors, seit Beginn des Marmorabbaus wurde mit den verschiedensten Techniken gearbeitet. In der vorchristlichen Zeit wurde vor allem auf die Kraft von Eisenkeilen und Holzkeilen gesetzt, durch die Blöcke aus den Brüchen herausgebrochen wurden. Später versuchte man den Brüchen ihre Schätze durch Sprengungen mit Schwarzpulver abzugewinnen, was sich jedoch als nur bedingt effektiv erwies und riesige Schutthalden zurückließ. In der heutigen Zeit wird Marmor vor allem durch die Verwendung von diamantbesetzten Stahlseilen gewonnen, die sich als Sägen verwenden lassen, zur Weiterverarbeitung der Blöcke werden dann häufig laserstrahlgesteuerte Maschinen eingesetzt.

 

 

Marmor findet sich in vielen Regionen der Welt und wird verschiedentlich abgebaut. So gibt es große Abbauregionen für Marmor in Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, in der Türkei, in den Vereinigten Staaten oder auch in Kanada. In jedem dieser Abbaugebiete hat der Marmor eine andere Qualität, er untscheidet sich in Farbgebung, Struktur und Härte. Deshalb hat jedes Gebiet andere Abnehmer und spricht verschiedene Zielgruppen an. Der Import von Marmor entscheidet sich je nach Qualität und Farbgebung des Materials, so kann es auch dazu kommen, dass ein Land Marmor aus einem anderen importiert, obwohl es selbst große Marmorvorkommen und Marmorabbau hat.

 

 

Besonders berühmt ist der Carrara-Marmor, benannt nach seinem Abbaugebiet, der italienischen Stadt Carrara (was das keltische Wort für Steinbruch ist) in der Toskana. Der Marmor, der in Carrara abgebaut wird, ist von strahlender Weiße, von keinem Farbspiel durchzogen. Deshalb eignet er sich vorzüglich als Material für Bildhauer. Diese fertigen Skulpturen besonders gern aus Carrara-Marmor, durch Michelangelos Skulpturen auch Statuario-Marmor genannt, da die Reinheit des weißen Marmors die Gefahr des Brechens und Reißens bei der Bearbeitung verhindert. Dieser blütenweiße und reine Statuario-Marmor wird weltweit nur in Carrara abgebaut, was ihn zu einem beliebten und teuren Produkt macht.

 

 

Marmor gilt als repräsentativer Stein und Prestigeobjekt, der durch sein individuelles Farbspiel und das leise und dezente Glitzern zu bestechen weiß. Auch kulturgeschichtlich ist Marmor von großer Bedeutung, bedeutende antike Bauwerke wie die Akropolis, der Pergamon-Altar, die Nike von Samothrake oder die Venus von Milo wurden aus griechischem Marmor geschaffen, Michelangelos Meisterwerke wie die Pietà, sein David oder sein Moses erstrahlen in glänzend-weißem Carrara-Marmor.

 

Aufgrund des geringen Porenraums kann Marmor als Baumaterial im Außenbereich verwendet werden, da die meisten Sorten des Marmors frostbeständig und wetterfest sind. Besonders beliebt ist Marmor jedoch auch im Innenbereich, er wird zu Marmorfliesen oder auch zu Marmortreppen verarbeitet. Eine Marmortreppe hat ihren ganz eigenen Charme und wird durch die besondere Struktur und Textur des Heims zu einem imposanten Bestandteil des Hauses. Marmorfliesen werden gern im Badbereich verwendet. Auch Marmorfliesen als Fußboden im Wohnbereich sind denkbar, wenn der Marmor über einer Fußbodenheizung verlegt wird, da es für den Fuß ansonsten zu kalt wäre. Bei den Marmorfliesen ist zu beachten, dass sie sehr säureempfindlich sind, sie reagieren auf Essig, Wein, Zitronensäure und starke Reinigungsmittel mit Flecken, deswegen sind Marmorfliesen im Küchenbereich nicht zu empfehlen, im Bad hingegen nimmt sich Marmor vorzüglich aus.