Im Allgemeinen ist Granit mittelkörnig oder grobkörnig und weist ein breitgefächertes Farbspektrum auf. Die Farbgebung bei Granitgestein reicht von hellem Grau bis zu bläulichen, rötlichen und gelblichen Färbungen. Diese Farbspiele sind naturgegeben und abhängig von der Art der Erstarrung, also der Kristallisation, die der Granit durchlaufen hat, den Umwelteinflüssen, denen der Stein ausgesetzt war sowie dem Mineralgehalt.

Granite sind widerstandsfähig, wetterfest, robust und gelten als sehr hartes Material. Außerdem ist die Granitverarbeitung vielversprechend, da dieser Stein über eine gute Schleif- und Polierbarkeit verfügt und somit in verschiedenen Varianten verarbeiten werden kann.

 

 

Granitsorten im Überblick


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azul_platino


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kinawa


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monterosa


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rosavel


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sarizzo


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sucuru


suede


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violetta


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Granit

„Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer“, dieser kurze Merkspruch ist bestens geeignet, sich die drei Bestandteile der Zusammensetzung von Granit zu verinnerlichen.
Granit entsteht durch die Erstarrung von Gesteinsschmelzen, somit handelt es sich bei dem Material um einen klassischen Naturstein, ein sogenanntes Hartgestein, das in seiner Entwicklung auf Jahrmillionen Erdgeschichte zurückblicken kann.

 
Die Bezeichnung „Granit“ leitet sich ab vom italienischen Wort „granito“, was übersetzt in etwa „gekörnt“ bedeutet. Vermutlich gehört Granit zu den am weitesten verbreiten Gesteinssorten und ist durchgängig auf allen Kontinenten zu finden.

All diese Eigenschaften machen Granit zu einem äußerst beliebten Naturstein, Granitverarbeitung ist vielfältig und das Material kann auf verschiedenste Arten genutzt und verwendet werden.

 

 
Der hohe Quarzanteil des Grantis sorgt für die Härte des Gesteins, nicht umsonst ist sprichwörtlich die Rede davon, dass man bei hartnäckigen Menschen „auf Granit beißt“. Diese Härte bringt auch Vorteile für die Granitverarbeitung mit sich: Der hohe Quarzanteil macht den Granit geeignet für die Verarbeitungstechnik des Flammens, was bedeutet, dass die Quarze des Granits bei diesem Vorgang aufspringen und ihm eine raue Oberfläche verleihen. Diese raue Oberfläche sorgt für Rutschfestigkeit, die vor allem bei einer Verlegung im Außenbereich von großem Vorteil sein kann.

 

Eine weitere Möglichkeit der Granitbearbeitung ist die Technik des Bürstens, die dafür sorgt, dass der geflammte Granit einen weiteren Grad der Veredelung erfährt. Gebürsteter Granit verfügt über eine etwas glattere Oberfläche als geflammter Granit, erfüllt aber immer noch die Anforderungen der Rutschfestigkeit. Der Vorteil gebürsteten Granits liegt darin, dass dieser über eine etwas weichere Oberfläche versorgt, auf der sich Verschmutzungen weniger leicht festsetzen und sich optimal entfernen lassen. Gebürsteter Granit kommt auch im Innenbereich zum Einsatz, beispielsweise wird er gerne für Wellnessbereiche verwendet, da die Oberfläche nackten Fußsohlen schmeichelt und gleichzeitig dem Rutschen vorbeugt.

 

Aufgrund seiner Resistenz und Wetterfestigkeit ist Granit ein vorzügliches Material für den Außenbereich, gerade im Vergleich zu anderen Natursteinen, beispielsweise Schiefer, die nicht frostsicher sind und sich deswegen nur bedingt für Verarbeitung im Freien eignen. Granit hingegen trotzt Wind und Wetter, er wird besonders gerne als Pflasterstein, aber auch für Dekoelemente wie Vogeltränken oder Brunnen verwendet. Auch als Außenwandbekleidung und Bodenbelag eignet sich Granit vorzüglich, ebenso sind Grabsteine aus Granit zeitlos und trotzen den Anforderungen der äußeren Bedingungen, zudem wirken sie in ihrer schlichten Schönheit edel und elegant. Auch für Denkmäler wird Granit deswegen gern verwendet.

 

 

Die Vielfältigkeit des Granit erweist sich auch darin, dass er nicht nur ein Naturstein für den Außenbereich ist, sondern auch ein Klassiker im Innenbereich. Treppenstufen aus Granit, geeignet sowohl für innen als auch außen, sind gern gesehene Bauelemente, auch im Innenbereich wirkt ein Granitboden individuell und ist ein echter Hingucker.
Besonders gern wird Granit für Waschtische und Küchenarbeitsplatten verwendet. Dies erklärt sich aus der Härte des Materials, der Solidität des Steins und seiner Kratzfestigkeit. Dazu ist Granit resistent gegen die Einflüsse von Säure, Essig oder Kalk, was ihn zum optimalen Einsatzmaterial im Küchen- und Badbereich macht. Auch sorgt die naturgegebene Individualität der Farbstruktur und Struktur des Steins für ein klassisch elegantes Ambiente.

 

Wer beispielsweise eine Granitarbeitsplatte besitzt, darf sich immer vergegenwärtigen, dass dieser Stein ein Produkt ist, das auf Jahrmillionen Erdgeschichte zurückblickt und durch enorme Kräfte im Inneren der Erde entstanden ist, es handelt sich nicht um industriell gefertigte Massenware, sondern ein individuelles Einzelstück.

Jede Platte eines Natursteins als solche ist ein Unikat, die im Farbspiel bereits von der ihr benachbarten abweichen und eigene Akzente verleihen kann. Diese naturgegebene Solitärwirkung macht den Naturstein, und als Naturstein auch den Granit, zu einem besonders reizvollen Material. Gerade wegen seiner Vielfalt in Struktur und Farbe wird Granit sowohl für Waschtische als auch für Küchenarbeitsplatten oder Tischplatten bevorzugt verwendet. Bauten aus Granit sind Investitionen in die Zukunft im Bewusstsein einer Jahrmillionen währenden Vergangenheit.